AFLUM – Atomkraftfrei leben in der Uckermark

Die Plattform für die Atomkraftgegner der Uckermark gegen das geplante Atomkraftwerk in Gryfino

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Ad-hoc-News

04.04.2016
SODI Tschernobyl-Aktionswoche
Die Tschernobylwoche im Land Brandenburg findet vom 23.04. bis 29.04.2016 statt .
Bereits zum fünften Mal veranstalten die SODI-Ortsgruppen in Schwedt, Eisenhüttenstadt, Wriezen, Seelow und Frankfurt/Oder anlässlich des Gedenktages der Tschernobyl-Katastrophe vor 28 Jahren die Tschernobyl-Aktionswoche.
Unter dem Motto „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ laden die brandenburgischen SODI-Ortsgruppen vom 26. April bis 3. Mai zu vielfältigen Aktionen, Diskussionen und Ausstellungen ein. Als sachkundige Gesprächspartner berichten Dr. Alexej Nesterenko und Ing. Iwan Krasnopjorow vom Unabhängigen Institut für Strahlensicherheit „BELRAD“ über ihre täglich Arbeit in noch immer verstrahlen Gebieten Belarus’.

In Schwedt findet eine Veranstaltung an den Uckermärkischen Bühnen, kleiner Saal, (UBS) am 27.04.2016 statt.
Beginn ist 19 Uhr.  Hier erhalten Sie weitere Informationen zum detaillierten Programm:
http://www.videomediafilm.de/2016-03-09-Aktionswoche_2016-_Programm.pdf

28.01.2016

Milliardengeschenk an die Atomkonzerne – Jetzt Stoppen!
Die 2010 beschlossene Brennelementesteuer soll nun von der Union nicht verlängert werden. Die Atomkonzerne bekämen damit den Anreiz, eine weitere Laufzeitverlängerung zu erwirken und den Atomausstieg zu kippen. Helfen Sie mit das zu verhindern. Jetzt informieren und mitmachen. http://www.umweltinstitut.org

02.09.2015
Energiekonzerne sollen für ihre Atomtöchter haften
Die Energiekonzerne versuchen durch “Umbau” ihrer Konzernstruktur in Tochtergesellschaften sich der finanziellen Verantwortung zum Rückbau der Atomkraftwerke ganz oder teilweise zu entziehen. Dies soll nun laut Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel per Gesetz verhindert werden. Das Gesetz soll unter dem Titel “Rückbau- und Entsorgungskostennachhaftungsgesetz” nach Möglichkeit noch in diesem Monat vom Kabinett beschlossen werden.
Das schreibt z.B. die Presse zu diesem Thema:  Reuters Deutschland, Wirtschaftswoche

12.05.2015
Nichts mehr übrig für den Rückbau der Atomkraft?
Gut 35 Milliarden Euro haben die deutschen Stromkonzerne für Abriss und Entsorgung ihrer Atomkraftwerke zurückgelegt – angeblich. Denn nun hat RWE-Chef  Terium eingeräumt: Das Geld für die Rückstellungen ist noch gar nicht verdient.
Weiterlesen Quelle: tagesschau.de oder als PDF-Dokument

16.01.2015
Greenpeace sucht Unterstützung gegen polnische Atompläne
Potsdam (dpa) Die Umweltorganisation Greenpeace will den geplanten Bau von zwei Atommeilern in Polen gerichtlich stoppen und sucht dafür Unterstützung in Brandenburg.
Quelle: Märkische Oderzeitung (mehr)

10.01.2015
Ergebnisse nach der  Reaktor-Katastrophe in Fukushima
Bereits in 2014, drei Jahre nach der Reaktor-Katastrophe in Fukushima, stiegen die Krebsraten bei Japans Bevölkerung. Ein Kinderarzt fand eine 30-fache Erhöhung bei Anwohnern aus Fukushima. Mindestens 75 Menschen sind an Schilddrüsenkrebs erkrankt. Die Regierung bestritt jedoch jeden Zusammenhang mit dem Reaktor-Unglück.
Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/03/09/fukushima-dramatische-anstieg-von-krebs-bei-kindern-2/

Und sie steigt weiter, vor allem bei Kindern. Dazu berichtet der Tagesspiegel: Die die deutsche Sektion der Ärzte-Vereinigung IPPNW teilte am Dienstag, dem 06.01.2014, in Berlin mit, wurden bei knapp 58 Prozent von 60 000 Kindern in der Region Fukushima Knoten oder Zysten gefunden. Bei einer früheren Untersuchung lag die Quote lediglich bei 48,5 Prozent.
127 Kinder hätten demnach so große Anomalien aufgewiesen, dass eine weitere Abklärung dringend notwendig geworden sei. Auch bei 206 Kindern mit kleinen Zysten oder Knoten im Erst-Screening sei in der Nachuntersuchung ein rasches Wachstum festgestellt worden. Beim früheren Termin seien in 84 Fällen Krebserkrankungen der Schilddrüse zu Tage getreten, teils mit Metastasen, berichteten die “Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges”.
Bislang hätten die japanischen Behörden die Zahlen mit dem so genannten Screeningeffekt erklärt. Gemeint ist damit eine Verzerrung durch groß angelegte Untersuchungen, die viele Erkrankungen schon früher als normal aufdecken, selbst wenn keine Symptome vorliegen.Bei 24 weiteren Kindern lägen krebsverdächtige Biopsie-Befunde vor. Nun seien bereits vier zusätzliche Verdachtsfälle ermittelt worden – bei bislang elf Punktierungen von Schilddrüsen.
Sollte sich bei den Verdachtsfällen die Krebserkrankung bestätigen, ließe sich das nicht mehr mit einem Screeningeffekt begründen, argumentiert hingegen die Ärzte-Vereinigung in einer Pressemitteilung. Dann würde es sich um Neuerkrankungen handeln, die sich im Laufe der letzten beiden Jahren entwickelt hätten.
“Zwar ist es noch zu früh, die langfristigen gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe abschätzen zu können, doch diese ersten Untersuchungsergebnisse sind besorgniserregend”, erklärt der stellvertretende IPPNW-Vorsitzende Dr. Alex Rosen. Bislang liege nur ein Bruchteil der Ergebnisse der Nachuntersuchungen vor. Basierend auf den Erfahrungen aus Tschernobyl werde die Zahl der Schilddrüsenkrebserkrankungen noch über viele Jahre ansteigen.
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/vier-jahre-nach-atomkatastrophe-zahl-der-krebsfaelle-in-fukushima-steigt/11191772.html

Mit Besorgnis reagierte die uckermärkische Initiative AFLUM die nicht enden wollende Diskussion um einen grenznahen Standort nahe Mescherin, so dessen Sprecher Volker Schmidt-Roy.

25.03.2014
Aktionswoche „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“
Anlässlich des 28. Jahrestages der Katastrophe von Tschernobyl findet vom 26. April – 03. Mai 2014
eine Aktionswoche statt. Mit der Aktionswoche 2014 sollen vor allem junge Menschen erreicht werden. Mit dem Wissen um Tschernobyl und Fukushima soll deutlich werden, wie gefährdet Umwelt und Natur heute schon sind. Bestandteil der Tschernobyl-Woche sind Berichte zu den konkreten Solidaritätsaktionen, die von den SODI e. V. Ortsgruppen entlang der Oder vor Ort „Wider das Vergessen der Tragödie am 26.04.1986 von Tschernobyl / Lehren und Erfordernisse“ geleistet werden. Wir informieren darüber, was durch uns im Jahr 2014 vorgesehen ist. Gleichzeitig wird gebeten, Aktivitäten und Projekte zu unterstützen. Als sachkundige Gesprächspartner stehen Dr. Alexej Nesterenko und Ing. Iwan Krasnopjorow vom Unabhängigen Institut für Strahlensicherheit „BELRAD“ aus Minsk sowie unser Koordinator der Projektreisen von SODI e. V. Direktor Sergej Galuso, von „SPUTNIK“ Rede und Antwort.  (Quelle: SODI Christa Dannehl – genauere Termine folgen in Kürze)

24.03.2014
Anrainer planen fünf neue Atom-Reaktoren an der Ostsee.
In Finnland soll zudem das weltweit erste
Endlager für hochradioaktive Abfälle entstehen.

(Quelle: “Ostsee Zeitungmehr)

24.03.2014
Japanischer Ex-Premier unterstützt polnische Anti-Atom-Bewegung
Vom 21.3. bis 23.3.14 besuchte Naoto Kan -japanischer Premier zum Zeitpunkt der nuklearen Katastrophe
in Fukushima – auf Einladung des Bürgerkomitees „Nein zu Atom in Krokowa“ und der Stiftung MuSES
(s.http://muses.tv/index_DE.php) Polen. In einer Konferenz mit der Energie-Kommision des polnischen
Parlamentes erklärte er, „unter dem Eindruck der nuklearen Katastrophe in Fukushima seine Haltung zur
Nutzung der Kernenergie um 180 Grad geändert zu haben“. Vom Atomkraftbefürworter sei er zu einem
entschiedenen Gegner der Atomenergie geworden. Er sehe reale Chancen, den Energiebedarf Japans bis
2050 vollständig durch erneuerbare Energien zu decken und die ihn begleitenden japanischen Experten und
Forscher im Bereich der erneuerbaren Energien waren ein sichtbares Zeichen seines Engagements für dieses
Ziel.
Wichtiger für die polnische Anti-Atom-Bewegung war aber wohl der zweite Teil seines Besuches. Am Rande
des riesigen Areals mit Ruinen des in den 80`er Jahren des vorigen Jahrhunderts begonnenen, aber nicht
fertig gestellten Bau eines Atomkraftwerks in Żarnowiec(ca. 80 km nördlich von Gdańsk/Danzig an
einem See unweit der Ostseeküste) traf Naoto Kan auf die Demonstration polnischer Atomgegner
auf den Resten der für das AKW erstellten Gleisanlagen. Sichtbar bewegt fiel die formale Steifheit
der offiziellen Treffen von ihm ab. Nach Redebeiträgen von Noata Kan, seinen Energieexperten,
Akivisten der ersten Generation polnischer AKW-Gegner – die nach der nuklearen Katastrophe in
Tschernobyl ihren letztendlich erfolgreichen Kampf gegen den damaligen Bau des ersten
polnischen AKW´s in Żarnowiec aufnahmen, mit anfangs einer kleinen Gruppe, später dann u.a.
von in der Solidarność organisierten Dockarbeitern bei der Blockade des Weitertransports des per
Schiff angelieferten Reaktorkerns unterstützt -, AktivistInnen der heutigen örtlichen Initiativen
gegen den Bau eines AKW`s gemäß dem 2005 neu aufgelegten Atomprogramm der polnischen
Regierung an den heutigen vom Energiekonzern PGE ausgewählten potentiellen Standorten:
Żarnowiec. Lubiatowo und Gąski und deren UnterstützerInnen nahm Noato Kan mit Freude ein
Atom-Stop-Shirt und ein Barett mit dem Kernenergie-Symbol von der Initiative aus Gąski
entgegen. (J. Reese)

23.03.2014
EU-Kommission will statt Energiewende 69 neue Atomkraftwerke für Europa
Laut EU-Kommission sollen europaweit Atomkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 104 Gigawatt gebaut werden – das entspräche 69 neuen Atommeilern. Das berichtet das ZDF-Magazin “Frontal 21″. Professor Christian von Hirschhausen vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) spricht von “ausgedachte Mondzahlen”. (Quelle: Attac mehr)

09.02.2014
Polens Regierung will jetzt Atomkraftwerke bauen
So ein Beitrag in der Onlineausgabe  “Die Welt
und ein Beitrag in der “Märkische Onlinezeitung

25.10.2013
Atomstrom doch teurer als Ökostrom
so berichtet  das Onlineportal www.pv-magazine.de

03.06.2012  Schwedt / Gartz / Mescherin
360 Tonnen schwerer Atommülltransport passierte per Schiff am 03.06.2012  Schwedt, Gartz und Mescherin

(Fotos: AFLUM VSR)

Zu einer spontanen Mini-Demo fanden sich etwa 20 Bürger am Sonntag dem 3. Juni gegen 9:30 Uhr am Mescheriner Hafen zusammen. Aufmerksame Bürger hatten gegen 9 Uhr in Gartz das mit Atommüll beladene Frachtschiff EDO auf seiner Fahrt nach Lubmin auf der Westoder ausgemacht und zur Spontan-Demo aufgerufen. Mit dabei auch Aktive der Anti-Atom-Initiative AFLUM. Da es bis zum Schluss nicht klar war, wann und ob der Atommüll aus dem 2005 stillgelegten AKW Obrigheim über die Ost- oder die Westoder nach Lubmin verschifft wird, ließen sich auch keine größeren Vorbereitungen treffen. „Es ist ein Riesenproblem dass solche Transporte nicht gekennzeichnet werden müssen und ohne Wissen der Anrainer durchgeführt werden können“ sagt Alexander Mempel vom AFLUM. Die Gefahren die von einem solchen Transport ausgehen sind nicht abschätzbar und für einen etwaigen Havariefall sind die Gemeinden entlang der Transportroute nicht vorbereitet. „Möglicherweise war dieser Transport auch ein Testballon um auszuprobieren inwieweit es protestfrei möglich ist solche Mengen an Atommüll quer durch die Republik zu schippern“ so Mempel. Vor dem Hintergrund der jüngst abgeschalteten Atomkraftwerke ist die Entsorgung der strahlenden Anlagenteile nur eines der weitgehend ungelösten Probleme des Rückbaus.
Bei der Vielzahl an ungelösten Problemen im Zusammenhang mit der Stromerzeugung aus Atomenergie erscheinen die Pläne Polens zur Errichtung neuer AKW umso unverständlicher. So soll am 10.Juni im Kreis Gryfino (Greifenhagen), einem der ersten Favoritenstandorte für ein Atomkraftwerk und von vielen längst als Standort totgesagt, ein Referendum der Bevölkerung stattfinden mit der Fragestellung: Wollen Sie ein Atomkraftwerk im Landkreis mit der dazu gehörenden Infrastruktur? Nach Fukushima eine mehr als entbehrliche Frage.

Volker Schmist-Roy (BI AFLUM)

21.05.2012 Wojscowskie


Vom 20. bis 22. Mai 2012 besuchte eine deutsche Delegation (Liesbeth und Nadjavom AntiAtomBündnis Nordost aus Greifswald sowie Bernd von contrAtom) polnische AtomkraftgegnerInnen im Raum Jelenia Gora/Hirschberg.
mehr (PDF)

(Foto: Aflum HB)

20.04.2012 Prenzlau
2. Lange Nacht der Erneuerbaren Energien

(Foto: AFLUM HB)

Am Freitag d. 20.04.2012 fand in Prenzlau die 2. Lange Nacht der Erneuerbaren Energien Statt.
Organisiert von der Stadt Prenzlau – gemeinsam mit der Initiatorengruppe, bestehend aus der aleo solar AG, der ENERTRAG AG, der IFE Eriksen AG, der IHK Ostbrandenburg und den Stadtwerken Prenzlau war das UNION Filmtheater Prenzlau zur Podiumsdiskussion vom sehr interessierten Publikum bis fast auf den letzten Platz gefüllt.  Zu Gast im Podium auch Carl-A. Fechner mit seinem Film die 4. Revolution http://www.4-revolution.de und Volker Schmidt-Roy  von der Bürgerinitiative AFLUM.  Sehr intensiv nutzten die Besucher die Chance um Fragen zu stellen oder sich zu Wort zu melden.

Nach dem Film und der Podiumsdiskussion lud die ENERTRAG AG zur Besichtigung seines   Hybridkraftwerkes und die aleo solar AG zur Besichtigung seiner Solarmodulproduktion ein. Kurz es war ein sehr interessanter und gelungener Tag für alle Beteiligten und Interessierten und zeigt das die Uckermark in Sachen erneuerbarer Energien nicht nur auf dem richtigen Weg sondern auch Vorreiter ist.

17.04.2012
Nein zur Atomstrom-Subventionen der EU !!!
Petition jetzt unterschreiben.
http://www.ausgestrahlt.de/keine-atom-subvention

10.03.2012
Äußerst gelungener erster Protest in Szczecin

Die Bürgerinitiative AFLUM nahm am 10. März 2012 an der ersten Protestveranstaltung vor dem Stettiner Regierungspräsidium gegen ein geplantes Atomkraftwerk in Westpommern teil. Zuvor gab es nur in Koszalin (Köslin) einen öffentlichen Protest auf polnischer Seite und mehrere Aktionen von AFLUM auf der deutschen Seite.

Zu dem Protest kamen über 100 Menschen, die meisten aus der Nähe von Gaski, wo das erste Atomkraftwerk Polens gebaut werden soll. Auch Mitstreiter aus Rostock, Neubrandenburg, Greifswald, Potsdam und der Uckermark nutzten die Chance am Ort des Geschehens ihren Unmut zu äußern.

Trotz der für die 400.000 Einwohnerstadt geringen Teilnehmer zeigte sich die Organisatorin Ewa Kos zufrieden und glücklich über diese erste Protestveranstaltung.

Stefanie Schmidt, eine deutsche Teilnehmerin von AFLUM, lobte die offene und freundliche Art der polnischen Polizei. Zurückhaltend,  sehr freundlich und zugänglich, beschrieb sie die Einsatzkräfte.

Die polnischen Demonstranten zeigten eine beeindruckende Kreativität und jugendliche Frische. Die Verbindung von Kunst und Antiatomkraftelementen beeindruckte auch gestandene deutsche Teilnehmer, die bereits gegen Brokdorf demonstrierten.
Eine junge Frau aus Sarbinowo hatte eine Protestflagge für die lokalen AKW-Gegner konzipiert. In Anlehnung an Edvard Munchs bekanntes Gemälde „Der Schrei“ hatte sie auf gelbem Hintergrund das Zeichen für Atomkraft pfiffig nachempfunden.

Drei junge Kunststudentinnen aus Stettin hatten sich für ihren mutigen Protest von Matt Groning´s weltweit bekannte Zeichentrickserie „The Simpsons“ inspirieren lassen. Hatte sich eine der jungen Frauen in ihrem auffällig roten Arbeitsoverall drei Augen ins Gesicht zeichen lassen, setzte eine andere auf vollen Körpereinsatz. Aus Protest öffnete sie ihren Overall und setzte ihren Busen ein – zum Vorschein kamen drei Brüste! Als sie von den Ordnungskräften am Ende der Veranstaltung wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses ihre Personalien feststellen lassen musste, zogen umstehende junge Männer demonstrativ bei 5 Grad ebenfalls ihren Oberkörper frei.

So wie sich in der nördlichen Uckermark die Atomkraftgegner bei AFLUM in einer losen Bürgerinitiative sammelten, entstand auch rund um Gąski eine lockere Gruppierung von Menschen unter dem Motto: “GASKOBYL – ein Atomkraftwerk in Gaski – wir sagen Nein“ (GASKOBYL – atomowi w Gąskach mówimy NIE).

Volker Schmidt-Roy, der Sprecher der Bürgerinitiative AFLUM, empfand wie alle Anwesenden den ersten öffentlichen Protest in Stettin als sehr gelungen, erfrischend, lautstark und bunt. Er bedauerte lediglich dass relativ wenige Menschen aus Stettin selbst den Weg zum Regierungspräsidium fanden. Zudem haben sich die lokalen Aktionsgruppen aus der Uckermark und Westpommern gut austauschen können.

Am 11.3.12, dem Jahrestag der Katastrophe in Fukushima, fand in Koszalin -der mit über 100 000 EinwohnerInnen nächsten großen, der Gemeinde Mielno benachbarten Stadt- eine sehr gut besuchte -mit geschätzt über 300 Menschen, der Saal der öffentlichen Bibliothek war bis auf den letzten Platz gefüllt, einige Teilnehmer mußten mit Stehplätzen vorlieb nehmen- Veranstaltung mit Frau Sadako Monma aus Fukushima statt.
Das Treffen wurde organisiert vom Komitee www.bez atomu.pl ( “ohne Atom”) der Gemeinde Mielno in Zusammenarbeit mit Greenpeace Polen.
Nach dem bei Aktionen des Komitees obligatorischen Sirenenheulen ( das anläßlich der Erinnerung an dieKatastrophe von Fukushima eine besondere Wirkung hatte) begrüßte die Amtsvorsteherin der Gemeinde Mielno die zur Veranstaltung gekommenen Menschen und drückte dabei ihr Bedauern darüber aus, daß weder der Stadtpräsident von Koszalin noch einer seiner Stellvertreter gekommen waren. Gern hätte sie und auch das Publikum an diesem besonderen Tag endlich eine klare Stellungnahme des Stadtpräsidenten zu den Plänen der Zentralregierung bezüglich des geplanten AKW´s berichtete Frau Monma, die Leiterin einer kleinen Vorschule, über das Leben in der Region von Fukushima nach der Reaktorkathastrophe.

Dr. hab. Leszek Pazderski ergänzte aus seiner Sicht , welche Auswirkungen der Bau eines Atomkraftwerkes am Dorfrand von Gąski in einer touristischen Region an der Ostsee, in der Gemeinde Mielno und den benachbarten Erholungsorten, haben könnte.

Iwo Łoś, der Kampagnen-Koordinator für Klimat und Energie bei Greenpeace Polen, stellte die Gefahren der Atomenergie, gleich an welchem Ort ein AKW in Polen oder anderswo gebaut wird, dar und ging ein auf einige besonders eklatante Punkte in der anlaufenden Des-Informations-Kampagne des staatlich kontrollierten Energiekonzerns PGE als potentiellem Bauträger, die vom Staat mit zunächst über 2 Millionen Euro gesponsert wird.

Diese Veranstaltung macht Mut, jetzt mit aller Kraft die mühsame Überzeugungsarbeit -vor allem auch in den Regionen Polens, deren BewohnerInnen sich zunächst einmal wenig betroffen fühlen- voran zu treiben. Die polnische Regierung hält zunächst an ihren Plänen fest. Bis Ende 2013 soll über den endgültigen Standort entschieden werden. Sie geht davon aus, dass die in Umfragen festgestellte gegenwärtig noch mehrheitliche Ablehnung der Atomenergie durch eine ” auf Tatsachen beruhende Informationspolitik” in eine gesellschaftliche Akzeptanz dieser “modernen und sicheren Energiequelle” gewandelt werden kann.

Beste Grüsse
Johannes Reese

09.03.2012
On-Line-Petition gegen die Wiederinbetriebnahme von Reaktor 2 in Fukushima
Liebe AtomkraftgegnerInnen,
in diesen Wochen fällt in Japan die Entscheidung zur Wiederinbetriebnahme von 2 Reaktoren in der Präfektur Fukui. Die beigefügte Petition richtet sich an den Governeur der Fukui-Präfektur und den Bürgermeister der betroffenen Stadt Oi, in der die Reaktoren stehen. Beide können mit ihrem “Nein” die Wiederinbetriebnahme stoppen. Da momentan in Japan nur noch 2 der 54 Reaktoren laufen, die bis Ende April zu Wartungsarbeiten stillgelegt werden, wäre Japan faktisch Ende April atomfrei, wenn es gelingt, die Wiederinbetriebnahme der Fukui-Reaktoren zu verhindern – eine historische Chance mit weltweiten Implikationen. Und eine riesige Chance für uns in Deutschland, den sofortigen Atomaustieg zu forcieren.

Bitte unterzeichnet beiliegende On-line Petition.
Bitte leitet beiligende On-line Petition auch an Freunde und Bekannte weiter.
http://www.avaaz.org/en/japan_no_to_nuclear_restart_ms/?fgixnab&pv=32

Danke !!!
06.03.2012
Bekanntgabe und Einladung zur Anti AKW Kundgebung
am 10.03.2012 um 12 Uhr an der Wojewodschaftsverwaltung in Stettin

In Szczecin (Polen) findet am 10.03.2012 anläßlich des Jahrestages der Reaktorkatastrophe in Fukushima vor dem Verwaltungsgebäude der Wojewodschaft West-Pommern Wały Chrobrego 4 um 12 Uhr eine Kundgebung gegen den von der polnischen Regierung geplanten Bau eines AKW´s statt.
Es werden auch Aktivisten und Einwohner/innen aus den Orten Gąski, Mielno und Darłowo und Delegationen der polnischen Grünen (Zielone 2004) und Greenpeace ihren Widerspruch zu den AKW-Bauplänen in Polen erklären und dem Wojewoden der Wojewodschaft Westpommern eine Petition gegen die Nutzung von Atomenergie übergeben.
Es werden auch Delegationen von Initiativen gegen die Nutzung der Atomenergie aus den benachbarten Regionen in Deutschland erwartet welche hiermit herzlich eingeladen sind.
(Link Ort in Google Maps)
13.02.2012
Referendumergebnis in der Gemeinde Mielno
Gegen die Pläne des Baus eines AKW`s in Gaski/Polen fand gestern auf Gemeindeebene ein Referendum (= Bürgerentscheid) statt. Bei einer Beteiligung von 57 % der insgesamt ca. 4000 Einwohner der Gesamtgemeinde Mielno, auf dessen Gebiet auch der Ort Gaski liegt, haben sich 94 % der teilnehmenden Bürger gegen den Bau eines Akw`s in Gaski und auch gegen jegliche vorbereitende geologische Untersuchungen etc. ausgesprochen. Letzendlich entscheidet aber die Regierung, und kann Ihre Entscheidung auch gegen den Willen der Gemeinde durchzusetzen versuchen. Aber immerhin, erst mal ein großer Erfolg für die örtliche Initiative, die im übrigen auch, wenn ihr Protest denn gegen den Standort Gaski von Erfolg gekrönt ist, weiter gegen jegliche AKW-Pläne in Polen überhaupt aktiv sein wird.
Weitere Infos (auf polnisch): www.bezatomu.pl

Wir als Bürgerinitiative halten weiter an unserer ablehnenden Haltung gegenüber  der Kernenergieerzeugung und gegen den Bau neuer AKWs weltweit fest! Für uns behalten alle bisher eingereichten Einwendungen ihre Gültigkeit.


29.01.2012
Veranstaltungshinweis für 2012
am 23.04.2012 findet anläßlich der Tschernobylwoche an den Uckermärkischen Bühnen um 18:30 Uhr eine Informationsveranstaltung statt. Mit dabei wird auch Professor Vassili Nesterenko vom Strahleninstitut Kiev sein. Schirmherr der Veranstaltung ist der Schwedter Bürgermeister Jürgen Polzehl sein. Genauere Informationen erhalten Sie hier (PDF).

22.01.2012
Gaski – Weiterer Standort für polnisches Kernkraftwerk!
Polen hat die Liste potentieller Standorte für ein zu errichtendes Kernkraftwerk erweitert. Die polnische Generaldirektion für Umweltschutz hat die deutschen Behörden darüber unterrichtet, dass nun auch der Standort Gąski (bei Koszalin, Wojewodschaft Westpommern) als weiterer Standort in die Betrachtungen für den Bau eines Kernkraftwerkes in der Republik Polen einbezogen wird.
Wegen dieser Änderung im Entwurf für das Polnische Kernenergieprogramm sowie in der Dokumentation zum Strategischen Umweltprüfungsverfahren (SUP-Verfahren) ist im Rahmen des grenzüberschreitenden Strategischen Umweltprüfungsverfahren (SUP-Verfahren) auch auf deutscher Seite eine erneute Beteiligung bis 27. Februar 2012 möglich.
(Quelle)
19.01.2012
Atompolitik – Neue Kernkraftwerke für den Aufschwung Polens
Hier ein aktueller Bericht des Fernsehmagazin “Kontraste” vom 19.01.2012
(mehr) Und wie paßt dann folgendes dazu? Widersprüche über Widersprüche

Grenzblockade für Ökostrom Ein Bericht vom 04.12.2011
Weil der polnische Netzbetreiber eine Überlastung fürchtet, will er den Import von Wind- und Solarstrom aus Deutschland verhindern? (mehr)
Gartz 16.01.2012
“Es geht rasant weiter” Erstes Arbeitstreffen 2012
Starkes Medieninteresse …
Am Montag fand unser erstes Arbeitstreffen in 2012 zusammen mit unseren polnischen Freunden statt. Mit eingeladen hatte sich auch ein Fernsehteam des deutsch-französichen Fernsehsenders “Arte” welcher gerade einen Beitrag zum Thema Produziert.  Da das Fernsehteam nun in Polen weiterdreht, werden wir Sie über den Ausstrahlungstermin (welch tolles Wort) erst später informieren können.
Am Dienstag folgte dann gleich noch eine Anfrage des japanischen Fernsehsenders NHK Japan Broadcasting Corp. (Büro Berlin) bezüglich unserer weiteren Aktivitäten.


04.01.2012
BUND Brandenburg
Erneute Unterschriftenübergabe an die polnische Botschaft
Am 4. Januar 2012 übergaben der BUND und die Bürgerinitiative “Atomkraftfrei leben in der Uckermark” (AFLUM) über 50.000 Einwendungen an die polnischen Botschaft, genauer: den Botschaftsrat Arkadiusz Roman. Die Einwendungen, Stellungnahmen und Widersprüche richten sich gegen einen Einstieg unseres Nachbarlandes in die Atomkraftnutzung. Auf den Bildern zu sehen sind außerdem BUND-Energieexperte Thorben Becker, Miko Omietanski vom BUND und Volker Schmidt-Roy von AFLUM.  (Fotos und mehr)
04.01.2012
Gemeinsame Presseerklärung des BUND Brandenburg und der BI AFLUM
Mehr als 50000 Einsprüche gegen AKW-Bau in Polen. Verbände für Energiewende im Nachbarland (mehr)
04.01.2012
Umweltinstitut München e.V bringt es auf 36.000 Stellungnahmen
welche der polnischen Regierung deutlich machen, dass deutsche Bürgerinnen und Bürger die Atomkraft ablehnen. Im eigenen Land ebenso wie in Europa und an jedem anderen Ort der Welt!
03.01.2012
Auch in Polen verstärkt sich nun der Widerstand gegen das Kernenergieprogramm der Regierung. Hier einige Beispiele:
Inicjatiwa Anty Nuklearna
Mocniejszy – Referendum w sprawie elektrowni atomowych
Marek Hok
Forum Wicie
Ins Deutsche kann man es übersetzen lassen in dem man den jeweiligen Link hier einfügt.

28.12.2011
AFLUM sendet 8100  Einwände zum SUP-Verfahren nach Warschau
Nochmals vielen Dank allen Unterstützern und Beteiligten zum Erhalt unserer Umwelt und Heimat.
Hier erfahren Sie wo sich die Sendung gerade befindet.
DHL Deutschland: 711057223418
Wir wünschen allen einen guten und gesunden Rutsch ins neue Jahr.
Ihre Bürgerinitiative “AFLUM”

16.12.2011
Die ausführlichsten Argumente für einen Wiederspruch gegen die Atompolitik Polens aber auch überall auf der Welt. (Einwendung AKW Programm.pdf)
Wir danken Markus Daschner für die freundliche Unterstützung und die sehr ausführliche Zusammenfassung.


Berlin, Freitag 08.07.2011
20.000 Protestunterschriften in polnischer Botschaft in Berlin übergeben

(Foto: AFLUM HB)
Am Freitag übergaben bei einem ca. einstündigen Treffen, Mike Bischoff, die Vertreter unserer Bürgerinitiative Volker Schmidt Roy und Alexander Mempel und Vertreter der polnischen Antiatombewegung Ewa Kos die über 20.000 Protestunterschriften aus der Uckermark gegen den geplanten Bau von Atomkraftwerken in Odernähe dem Botschaftsrat der polnischen Botschaft in Berlin Arkadiusz Roman. Schön währe es natürlich wenn Polen gleich auf alternative Energien setzt und keine Atomkraftwerke baut. (Lesen Sie mehr in der MOZ)

(Schwedt, d. 18.03.2011)  “Umdenken jetzt”
Folgen auch Sie dem Aufruf an der L284 (alte B2 Zützen -> Schwedt) !




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