AFLUM – Atomkraftfrei leben in der Uckermark

Die Plattform für die Atomkraftgegner der Uckermark gegen das geplante Atomkraftwerk in Gryfino

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Ad-hoc-News

14.08.2010
Am Brandenburgtag dem 04.09.2010 führt die Schwedter  ”Attac”  Gruppe in Schwedt eine Flugblattaktion zur  Mobilisierung für die geplante Großdemonstration am 18.09.2010 www.anti-atom-demo.de in Berlin durch. www.attac.de

13.08.2010 Warsaw (Platts)
Polens Zeitplan zum Bau des ersten Atomkraftwerkes verschiebt sich um zwei Jahre nach hinten. (im Original) Poland delays nuclear plant schedule
http://www.platts.com/RSSFeedDetailedNews.aspx?xmlpath=RSSFeed/HeadlineNews/Nuclear/8906697.xml

17.07.2010
Auch wir protestieren entschieden dagegen, aus Lubmin eine Atommüllkippe zu machen!

Eigentlich sollte das “Zwischenlager Nord” in Lubmin nur als Zwischenlager für den AKW-Rückbau genutzt werden. Nun karrt man hochradioaktiven Atommüll aus ganz Deutschland nach Lubmin und nutzt es klamm heimlich als Atommüllkippe. (mehr)

16.06.2010 “Totgesagte leben länger”
ZDF-Dokumentation über das Comeback der Kernkraft (siehe Video)

Gezeigt wird die Macht der Lobbyisten. Da stellt sich einem die Frage.
Wie lange darf ein staatlicher Sender noch so brisante Themen senden?

11.06.2010  Schwierigkeiten bei den  geplanten Atomkraftwerken in Polen. (englisch)


11.06.2010 Längere Laufzeiten

Studie widerlegt Billigstrom-Versprechen der Atomriesen (dpa)
Umstrittene Laufzeitverlängerung
Eine Studie bringt die Energieriesen in Erklärungsnöte: Nach SPIEGEL-Informationen würde der Strompreis bei einer Laufzeitverlängerung nur um wenige Euro sinken – wenn überhaupt. Die Konzerne hatten die mögliche Ersparnis für Verbraucher bislang deutlich höher angesetzt.
Hamburg – Eine Verlängerung der Laufzeiten deutscher Kernkraftwerke hätte weit weniger positive Auswirkungen auf den Strompreis als bisher angenommen. Laut einer Studie des Ökostromanbieters Lichtblick, die dem SPIEGEL vorliegt, würde ein normaler Haushalt jährlich maximal neun bis zwölf Euro weniger zahlen, sollten die Atommeiler länger am Netz bleiben. Durch die im Jahresverlauf stark schwankenden Energiepreise könnten die ohnehin geringen Einsparungen sogar völlig kompensiert werden.
Hauptgrund für die geringe Ersparnis ist laut Gutachten eine sich verfestigende Marktmacht der vier führenden Stromanbieter und damit ein geringerer Wettbewerbsdruck auf die Branche. Außerdem würde sich durch die geplante Verlängerung der Laufzeiten die Modernisierung des Kraftwerksparks verzögern, ältere Kohlekraftwerke dürften dadurch länger in Betrieb bleiben.
Die Ergebnisse der Lichtblick-Studie bringen die etablierten Stromanbieter in Erklärungsschwierigkeiten. Denn die hatten die mögliche Ersparnis für Stromkunden bislang deutlich höher angesetzt. Nach Berechnungen des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), in denen die Stromkonzerne organisiert sind, spart ein normaler Haushalt bei einer Verlängerung der Laufzeiten angeblich bis zu 144 Euro im Jahr.
Ohnehin wird eine Verlängerung der Laufzeiten immer unwahrscheinlicher. Im Bundesrat hat die Regierung für ihr Atomgesetz keine Mehrheit, und ohne Zustimmung der Länder droht ein Rechtsdebakel. Das Bundesjustizministerium schreibt in einem Gutachten, dass selbst eine “moderate” Verlängerung der Laufzeiten ohne Zustimmung des Bundesrats höchst unsicher wäre. Bis Juli will die Regierung ein Konzept zur künftigen Energiepolitik und zu längeren Laufzeiten der Atomkraftwerke vorlegen.
Neue Atomsteuer könnte Verbraucher 60 Euro pro Jahr kosten
Wegen des Sparpakets der Regierung könnten die Verbraucher beim Strompreis schlimmstenfalls sogar draufzahlen. Die Energiekonzerne sollen zur Haushaltssanierung künftig eine sogenannte Brennelementesteuer für ihre Atomkraftwerke leisten. Dadurch erhofft sich Schwarz-Gelb Mehreinnahmen in Höhe von 2,3 Milliarden Euro pro Jahr.
Noch ist unklar, wann genau die Steuer erhoben werden soll. Nach Angaben des Finanzministeriums soll sie selbst dann greifen, wenn eine Laufzeitverlängerung abgeblasen wird. Nach Angaben von Unionsfraktionschef Volker Kauder dagegen soll es ohne längere Laufzeiten keine Brennelementesteuer geben.
Klar ist dagegen schon jetzt: Kommt die Steuer, könnten die Verbraucher die Leidtragenden sein. Erfahrungsgemäß geben Unternehmen Kostensteigerungen an sie weiter. Nach Angaben des Branchenportals Verivox sollte eine vierköpfige Familie damit rechnen, rund 60 Euro im Jahr mehr für Strom bezahlen zu müssen. Grundlage der Berechnung sind Äußerungen eines Sprechers des Bundesfinanzministeriums, wonach eine Strompreiserhöhung um 1,5 Cent je Kilowattstunde realistisch sei.
Das Bundesfinanzministerium wies diese Berechnungen zurück. “Wir gehen nicht davon aus, dass der Verbraucher dadurch belastet wird”, sagte ein Sprecher. Zum einen sei das Gewicht der Atomkraftwerkskosten für die Entwicklung der Strompreise gering. Zum anderen gebe es Stimmen aus der Stromwirtschaft, nach denen die neue Steuer vermutlich voll zulasten der Gewinnmargen der Unternehmen gehen dürfte.

Du sollst den Kern nicht spalten … (PDF)
Interessantes zum Thema von Volker-Schmidt Roy

Aktuelle Aktionsaufrufe von .ausgestrahlt (mehr)

06.05.2010

Eine Region zeigt Flagge
Anbringung neuer Transparente in den Orten: Gartz, Vierraden und Mescherin.
Der Protest richtet sich überwiegend auch gegen die aktuelle Deutsche Atompolitik.


04.05.2010

Pressemitteilung von Ministerpräsident Platzeck
Ministerpräsident Matthias Platzeck hat die heute vom Deutschen Atomforumerhobene Forderung nach deutlicher Verlängerung der Laufzeiten deutscher Kernkraftwerke als durchsichtiges Manöver zurück gewiesen. Zugleich erneuerte er sein Angebot an Polen, das Nachbarland beim Ausbau der erneuerbaren Energien zu unterstützen.
weiterlesen (PDF)


Die aktuelle Rankingliste der möglichen AKW Standorte Polens.
http://www.elektrownia-jadrowa.pl/Lokalizacja-elektrowni-jadrowej-w-Polsce-2.html
25.03.2010
60 Jahre Laufzeit für Atomkraftwerke ???
Das letzte Wort liegt aber bei den Investoren!
Unsere Pressemitteilung (PDF)
AKW-Standortranking (PDF)
Weiterhin in der Presse zu lesen:
Gazeta Chojeńska Polish (PDF)
Gazeta Chojeńska Deutsch (PDF)
Märkische Oderzeitung
Mitteldeutsche Zeitung
TVN24.pl
Stellungnahme der polnischen Grünen (PDF leider nur in polnisch)
(Veröffentlichung der Süddeutschen Zeitung)
Mescherin 12.03.2010

Am Freitag errichteteten wir im Beisein der deutsch/polnischen Presse inkl. dem polnischen Fernsehen die ersten zwei 3 m x 1,5 m großen Protestschilder zum Gedenken an die Gefahren wie in Tschernobyl geschehen. Außerdem war an diesem Tag die Presse eingeladen um genauere

Hintergründe zu dieser Aktion zu erfahren. Näheres entnehmen Sie folgenden Presselinks:
Märkischen Oderzeitung
Gezeta Wyborcza und die Deutsche Übersetzung (PDF)
Transodra Online


Sehr interessante Broschüren zum Thema

(Auch als kostenl. PDF Download)
Quelle: Ausgestrahlt  Broschüre “Sicher ist nur das Risiko”
Broschüre “Atompolitik Schwarz-Gelb”
Broschüre “Asse, Gorleben und andere Katastrophen”
Broschüre “Der schmutzige Atombrennstoff”
Broschüre “Atomkraftwerke machen Kinder krank”
Broschüre “Atomenergie dient nicht dem Klimaschutz!”
Broschüre “100 gute Gründe gegen Atomkraft”

Unsere Anmerkung:  Menschen der Uckermark wacht endlich auf. 

19 Kommentare



19 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Beate Schwigon // Feb 26, 2010 at 12:16

    ich finde die Seite sehr gut, engagiert, aktuell und Hut ab vor den Organisatoren.

  • 2 admin // Feb 26, 2010 at 22:35

    Es ist nicht immer leicht Beruf und Berufung unter einen Hut zu bringen aber wir versuchen
    stets unser Bestes zu geben.

  • 3 Sabine Stüber // Mrz 12, 2010 at 08:39

    Liebe AFLUM-Aktivisten,
    ich möchte die Antwort auf meine mündliche Anfrage an die Bundesregierung nicht unkommentiert im Raum stehen lassen.
    Zwei Punkte, um die es mir ging:
    1. Grundsätzlich wollte ich wissen, inwieweit das BMU überhaupt informiert ist über den Stand der polnischen Pläne zum Bau eines AKW’s an der unteren Oder.
    2. Es gibt seit zwei Jahren eine Vereinbarung zwischen Deutschland und Polen, dass Projekten, die beide Länder betreffen, eine gemeinsame Umweltverträglichkeitsprüfung vorausgeht. Wenn in Polen noch in diesem Jahr die Standortfrage für ein AKW an der unteren Oder entschieden werden soll, dann ist es höchste Zeit, für den Suchraum eine Umweltverträglichkeitsprüfung einzuleiten. Außerdem interessierte mich die Haltung des BMU zu der Beteiligung an dem Genehmigungsverfahren, falls es zu einer konkreten Planung kommt.

    Die Antworten sind mehr als dürftig, und ich werde gemeinsam mit Ihnen überlegen, wie weiter vorzugehen ist.

    Mit freundlichen Grüßen
    Sabine Stüber

  • 4 Piotr Karwowski // Mrz 13, 2010 at 10:12

    Gryfinobyl 26.04.2020? That’s what you got? Hey, what about 1.09.1939, isn’t it touchy too? Leave us alone, ok?

  • 5 J // Mrz 13, 2010 at 11:20

    Tschernobyl = Gryfinobyl
    Ribentropp Molotov = Nordstream

  • 6 gostom // Mrz 13, 2010 at 12:47

    Ich bin sicher, dass die Polen die Probleme der Atomenergie bestens kennen. Man muss sie nicht unbedingt von der Westseite bevormunden. Schliesslich gibt es hier 16 davon und keiner aus Polen hat dagegen aufgemuckt. Nur der Deutsche möchte allzu gern sich in fremder Angelegenheiten einmischen um Unruhe zu stiften. Am besten die Treppe vor dem eigenen Saustahl fegen. Hier gibt`s genug zu tun.

  • 7 Jarek // Mrz 13, 2010 at 12:50

    Comparing future Polish nuclear reactors to Chernobyl or saying that energy from coal is more environment friendly or that its possible to effectively gain energy from canola is nothing but nonsense, obscurantism and demagogy.

    Best regards

  • 8 Pieszy // Mrz 13, 2010 at 13:57

    Ok, but first turn off your nuclear power plants. (17??)

  • 9 Marcin Breslau // Mrz 13, 2010 at 14:03

    Liebe Deutsche !
    Ich gehöre und die Mehrheit der polnischen Bewölkerung auch zu den Gegnern der Atomenergie.

  • 10 Piotr Ciura // Mrz 13, 2010 at 14:41

    Hello,

    I’d like to comment on the action taken against nuclear power plants in Poland.

    First of all, I’d like to say that I’m glad to hear that our neighbours want to participate in development of my country, and serve us with some good advices.

    However, as most of the Polish citizens I don’t appriciate the patronating tone of your voice.

    The comparition of the Polish project to Czarnobyl disastour is out of the scale.

    Thus because, Poland is the faster growing economic in Europe, investing in new technologies and education. Therefore, I doubt that the techology which is going to be used in Gryfin will be similar to the one used in Czarnobyl nearly 40 years ago.

    If you don’t change your attitude what you’re actually doing is advertisment of the typical German arogance. I doubt that this kind of language gain you any support in Poland, and consequently add something positive to the discussion about the nuclear power plants.

    Anyway, it’s always good to start change of the world by taking care of yourself country. If I could suggest something what you could do is:
    - close the 16 nuclear power plants in Germany first
    - reduce the consumption of the Russian gas and other fuels
    - reshape the German motor industry

    By giving us the good example, you’ll certainly make us follow you :)

    Good luck,
    Piotr

  • 11 Maria // Mrz 13, 2010 at 16:27

    I am against too :) !!!!!!!!!!!!!!!!
    but sorry I don’t know the Germany language
    Sincerely,
    Maria from Poland

  • 12 amsterdam // Mrz 13, 2010 at 19:18

    rozumiem problem, bo mozna innymi metodami generowac energie w 21 wieku. ale niestety polska byla przez ponad 60 lat w innym systemie. i do tej pory jak widac po waszych protestach musi sama placic po mimo n ie swojej winy, za to ze jest w technologicznym niebycie. pozdrawiam przyjaciół niemieckich.

  • 13 Manama // Mrz 15, 2010 at 15:42

    Diese Webseite finde ich sehr gut.
    Ich könnte Ihnen helfen bei polnischer Version.
    Herzliche Grüße!

  • 14 admin // Mrz 15, 2010 at 16:09

    Thank you for your comment. We do not want to patronize our polish neighbours. That was made pretty clear in the Gazeta Wyborcza article.

    Living in Lower Oder Valley a nuclear power station directly on our community border is our issue as well. It´s a matter of the polish and german local community. This point is shared by all local administrations here.

    And we do support renewable energy in Germany as well and do share your critical remark on old german nuclear power stations. You are of course welcome to participate the german movement. :-)

    Best regards

  • 15 admin // Mrz 15, 2010 at 16:11

    You are welcome to take part in the movement.

  • 16 admin // Mrz 15, 2010 at 16:20

    That comment speaks for itself.

    We of course keep our hands out of Poland. But a nuclear power station no 2 miles from the german border is our local issue as well. And to your out of scale compare our average age is 32,3 years old.

  • 17 admin // Mrz 15, 2010 at 16:21

    Thanks, we do not share your point of view. Best regards.

  • 18 klaus // Apr 13, 2010 at 08:17

    solidarische grueße aus Frankfurt (Oder)

  • 19 Florian // Mai 26, 2010 at 09:53

    Hopefully Poland will not repead the mistakes made by Germany and other countries. HANDS OFF NUCLEAR! Its just a waste of money and nobody still knows what to do with the nuclear waste. SUPPORT RENEWABLE ENERGY NOW!

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